TextSecure – Freier Instant Messenger mit Verschlüsselung für Android

TextSecure_icon.svgTextSecure ist ein freier Instant Messenger zum verschlüsselten Nachrichtenaustausch für Android. TextSecure kann für das Senden und Empfangen von SMS/MMS verwendet werden. Als Standardeinstellung verwendet die Applikation eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, um alle Nachrichten an andere Benutzer der Anwendung sicher zu machen. Nachrichten werden als Kurznachrichten via WLAN, 3G oder LTE, falls vorhanden, gesendet. TextSecure verschlüsselt sowohl die Nachrichtendatenbank am Gerät als auch alle Nachrichten, die an andere TextSecure User gesendet werden.
TextSecure wird von Open WhisperSystems entwickelt und unter der GPLv3 Lizenz veröffentlicht. Es wird von The Guardian Project unterstützt, mitentwickelt und empfohlen.

Ich habe den Messenger in Android 4.4.4 getestet. Er kann die Standard-App für den Empfang und Versand von SMS-Nachrichten ersetzen. Sobald ein Empfänger ebenfalls TextSecure verwendet, werden alle Daten verschlüsselt übertragen. Es können Texte, Bilder, Videos oder Audio-Dateien (z. B. Sprachaufnahmen) übermittelt werden. Die Bedienung ist sehr einfach.

Merkmale

  • TextSecure verhindert standardmäßig Screenshots von Unterhaltungen. Es handelt sich um eine Funktion zum Schutz der Privatsphäre.
  • TextSecure erlaubt Benutzern das Senden von Textnachrichten, Dokumenten, Fotos, Videos, Kontaktinformation und Gruppennachrichten über das Internet an andere TextSecure-Benutzer. Es eignet sich daher als Alternative zum normalen Nachrichtenversand für Benutzer mit Android Smartphones ab Version 2.3 oder später.
  • TextSecure kann durch die Verwendung von SMS/MMS mit nicht-TextSecure-Benutzern kommunizieren. Die Anwendung kann daher als Ersatz für die Standard SMS/MMS Applikation verwendet werden. Nachrichten, die über SMS/MMS übertragen wurden, unterscheiden sich farblich von Nachrichten, die über die Datenverbindung des Benutzers übertragen wurden. Grüne Textblasen zeigen eine SMS-basierte Kommunikation an, während blaue Textblasen auf eine Kommunikation über die Datenverbindung hinweisen.
  • Standardmäßig überträgt TextSecure Nachrichten über die Datenverbindung des Benutzers, wenn dies möglich ist. Das bedeutet, dass bei der Übertragung von Nachrichten zwischen TextSecure-Benutzern keine Kosten für SMS-Dienste anfallen, sondern nur zusätzlicher Datentransfer verrechnet wird. Wenn keine Datenverbindung verfügbar ist, greift die Anwendung auf die Benutzung von SMS/MMS zur Nachrichtenübertragung zurück.
  • Die Anwendung verschlüsselt automatisch alle Unterhaltungen, die mit anderen registrierten TextSecure-Benutzern geführt werden. Verschlüsselte Nachrichten werden auf der Benutzeroberfläche mit einem Schloss-Icon gekennzeichnet. Multimediale Inhalte und andere Anhänge werden auf dieselbe Art wie Nachrichten verschlüsselt.
  • Unabhängig davon, ob Nachrichten an andere TextSecure-Benutzer gesendet werden oder nicht, werden diese in einer verschlüsselten Datenbank am Benutzergerät abgelegt, falls die Verwendung eines Passworts aktiviert wurde.
  • TextSecure erlaubt es auch, mit mehr als einer Person zur gleichen Zeit zu kommunizieren. Gruppenunterhaltungen werden automatisch verschlüsselt und über die Datenverbindung abgehalten, falls alle Teilnehmer registrierte TextSecure-Benutzer sind.[5]
  • Open WhisperSystems hat keinen Zugriff auf den Inhalt von jeglichen Nachrichten, die von TextSecure versendet werden. Zusätzlich dazu ist der vollständige Quellcode des TextSecure Clients und des TextSecure Servers öffentlich auf GitHub verfügbar. Das erlaubt interessierten Personen und Organisationen, den Code zu untersuchen und dessen sichere Funktionalität zu verifizieren. Fortgeschrittene Benutzer haben auch die Möglichkeit, eigene Versionen der Anwendung zu kompilieren und diese mit der durch Open WhisperSystems verteilten Version zu vergleichen.

Webseiten des Herstellers: https://whispersystems.org

Auszüge dieses Textes stammen von: Seite „TextSecure“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=TextSecure&oldid=136008293 (Abgerufen: 22. November 2014, 18:20 UTC)

Barrierefreiheit in LibreOffice

LibreOffice ist ein freies, umfangreiches Office-Paket für verschiedene Plattformen (z. B. für Linux, OSX, Windows).  LibreOffice bietet verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten, die den Umgang und die Dateneingabe für Nutzer mit Einschränkungen erleichtern.

Detaillierte Infos sind hier zu finden:

https://de.libreoffice.org/get-help/accessibility/

 

Bloggen mit Microsoft Word – Teil 3

Nachdem im letzten Beitrag beschrieben wurde, wie man Word mit seinem WordPress-Blog verknüpft, soll es jetzt darum gehen, wie man einen Beitrag verfasst, was alles möglich ist, und wo beim Bloggen mit Word die Grenzen liegen.

Blogbeitrag erstellen und veröffentlichen

Zuerst öffnet man Word und geht in der oberen Menüleiste auf Datei -> Neu und wählt “Blogbeitrag”. Anschließend wählt man “Erstellen”.

Jetzt hat Word bereits die entsprechende Vorlage geladen (nicht wundern, die Menüleiste wurde auf diejenigen Funktionen reduziert, die in einem Blog-Beitrag verwendet werden können). Der Cursor steht im Inhaltstext des Beitrags: Hier kann man direkt mit dem Schreiben beginnen. Es können die üblichen Word-Formatierungen wie Fett, Kursiv, Unterstrichen, usw. genutzt werden. Auch stehen die bekannten Tastatur-Kurzbefehle bereit (Verwenden Sie die Formatvorlagen in Word, dann werden die Überschriften, Listen, usw. auch für ScreenReader-Nutzer richtig ausgezeichnet).

Es lassen sich auch Bilder in den Beitrag einbinden, Einfach in Word auf das entsprechende Menü gehen (Einfügen -> Illustrationen -> Bilder).

Titel eingeben

Am Dokumentanfang befindet sich ein Formular-Eingabefeld, in das man den Titel des Beitrags eingeben kann. Mit der Tastenkombination STRG + Pos1 geht man an den Anfang des Dokuments und Markiert mit STRG + Shift + Cursor-Rechts den Text im Eingabefeld. Nun kann der gewünschte Titel direkt eingegeben werden.

Kategorien einfügen

Im oberen Menü ist der Menüpunkt “Start” beim Öffnen der Blog-Vorlage verschwunden und wurde durch den Eintrag “Blogbeitrag” ersetzt. Öffnet man dieses Menü, findet man unter dem Eintrag “Blog” den Menüpunkt “Kategorie einfügen”. Wählt man diesen aus, wird zunächst der Benutzername und das Passwort des WordPress-Blogs abgefragt, wenn man es nicht gespeichert hat. Damit fragt Word im WordPress-Blog die aktuelle Kategorienliste ab.

Es wird jetzt zwischen dem Beitragstitel und dem Text ein Ausklappmenü Kategorie eingefügt. Gehen Sie auf diese Zeile und drücken Pos1, um am Anfang der Zeile zu stehen. Mit Cursor Rechts geht man bis zur Ausklappliste (Jaws beispielsweise sagt “Ausklappliste” an). Mit Alt + Cursor Runter kann dieses Ausklappmenü geöffnet werden. Innerhalb dieses Menüs bewegt man sich mit Cursor Hoch und Cursor Runter. Wurde die gewünschte Kategorie gewählt, bestätigt man den Eintrag mit Enter. Eine weitere Kategorie kann auf demselben Weg eingefügt werden (sie erscheint dann Rechts neben der ersten Ausklappliste und so weiter).

Was geht nicht

Es gibt bis jetzt leider keine Möglichkeit, Schlagwörter zu einem Beitrag in Word zu hinterlegen. Alle Experimente meinerseits sind diesbezüglich gescheitert. Wenn jemand dazu einen Hinweis hat, dann gern eine Mail oder Facebook-Nachricht an mich, ich trage es dann nach!

Fazit

Wer mit Word gut zurechtkommt, wird sich freuen, auch direkt aus Word heraus seine Beiträge in einem Blog veröffentlichen zu können. Nachdem Word mit dem Blog verbunden wurde, ist die Benutzung unkompliziert und auch mit ScreenReadern problemlos möglich. Für den Einen oder Anderen mag der Umgang mit den Formularfeldern und Ausklapplisten für den Beitragstitel und die Kategorien zunächst ungewohnt sein, wenn man sich damit aber beschäftigt, geht es gut und einfach von der Hand. Die Möglichkeit, Bilder einfach in die Texte einzubinden und alle bekannten Formatierungsmöglichkeiten von Word nutzen zu können, ist ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt.

Bloggen mit Microsoft Word – Teil 2

Im letzten Beitrag habe ich dargelegt, dass man mit Word ab Version 2007 Beiträge direkt in einem WordPress-Blog veröffentlichen kann.

In diesem Beitrag soll es darum gehen, wie man Word mit einem WordPress-Blog verknüpft:

Im Prinzip ist es ganz einfach:

  • Word starten
  • Im oberen Menü Datei -> Neu -> Blogbeitrag auswählen
  • Jetzt auf erstellen gehen und mit Enter bestätigen
  • Im Anschluss sollte ein Assistent gestartet werden, in dem man Word mit seinem Blog verbinden kann. Bei mir startete der Assistent erst beim zweiten öffnen der neuen Vorlage.
  • Zunächst wählt man den Bloganbieter aus – in diesem Fall WordPress (Das ist wichtig, weil Word dann bereits weis, welche Vorlage gewählt werden soll).
  • Im Feld Adresse wird die Adresse zum Blog angegeben, in meinem Fall http://andresedv.de . Es ist darauf zu achten, dass nach .de der bereits eingetragene Text xmlrpc.php stehen bleibt.
  • Die URL sieht also wie folgt aus: http://andresedv.de/xmlrpc.php
  • Zum schluss auf Weiter gehen – das war es dann auch schon fast.
  • Jetzt wird noch der Benutzername und das Kennwort abgefragt und die Verbindung wird getestet.
  • Hat alles funktioniert, ist Word erfolgreich mit WordPress verbunden.

KDE Connect: Android-Smartphone in KDE als Touchpad nutzen

Mit KDE Connect kann unkompliziert via Netzwerk eine Verbindung kde-connect-iconzwischen einem Android-Gerät und KDE hergestellt werden. Die Verbindung erfolgt über UDP. Smartphone und PC oder Laptop können über WiFi oder LAN Verbindung aufnehmen. Sie müssen lediglich im selben IP-Adressbereich sein. Eine Verbindung über das Internet ist nicht möglich, m. E. auch nicht wünschenswert ;-).

Folgendes ist über die Verbindung möglich:

  • Nutzung des Smartphones als Touchpad zur vollständigen Fernsteuerung der Maus in KDE
  • Datenaustausch zwischen Android und KDE in beide Richtungen. Das Smartphone wird als Gerät im Dateimanager Dolphin angezeigt und man kann in den Daten browsen.
  • Empfangen und Senden von Daten in beide Richtungen mit der Option, einen Zielordner festzulegen
  • Teilen der Zwischenablage
  • Android-Banachrichtigungen wie Anrufer, SMS, Akku-Überwachung, Updates, werden
  • Fernsteuerung von Amarok, dem Standard-Musikplayer in KDE

Ich habe KDE-Connect in KDE Mint 14.04 aus der Paketverwaltung installiert.
Am einfachsten im Terminal die beiden Pakete kdeconnect-kde und sshfs installieren:

sudo apt-get install kdeconnect-kde sshfs

Nach der Installation steht auch ein Miniprogramm für die Taskleiste zur Verfügung. In der Fritzbox muss noch die Kommunikation der W-Lan-Geräte untereinander aktiviert werden (W-Lan -> Funknetz).

Für Android gibts die App gratis bei Google-Play.

Ausführliche Infos gibt es z. B. hier:

android-user.de
pro-linux.de
Youtube-Video

Bloggen mit Microsoft Word

Jeder, der einen eigenen Blog besitzt, oder seine Internetseite mit Blog-Systemen wie WordPress realisiert, hat sich vielleicht schon einmal gefragt, ob man nicht auch Beiträge direkt aus einer Software heraus veröffentlichen kann, ohne sich ständig über den Browser anmelden zu müssen.

Nach einigen Recherchen bin ich auf Microsoft Word gestoßen. Ja! Sie lesen richtig: Die Textverarbeitungssoftware Word kann ab der Version 2007 direkt einen Beitrag in einem Blog veröffentlichen.

Daher werde ich in einer kleinen Serie vorstellen, wie man mit Word einen Blog direkt füttert. Dabei liegt der Fokus wie immer auf der Benutzbarkeit / Barrierefreiheit!

Dieser Beitrag wurde übrigens mit Word veröffentlicht

Spracherkennung für Barrierefreiheit und Ergonomie

Spracherkennungssoftware eignet z. B. bei:

  • Motorischen Einschränkungen (z. B. durch Verletzungen, Muskelschwäche, Querschnittlähmung)
  • Sehbehinderungen
  • Blindheit
  • Defizite beim Lesen (z. B. Legasthenie)
  • Präventiv am Arbeitsplatz
  • Eingabehilfe in der Schule oder Ausbildung

Wir beraten und schulen zur Anwendung der aktuellen Versionen der  Spracherkennung Dragon NaturallySpeaking Premium/Pro/Legal (für Juristen).

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