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Netzwerk Inklusion – Aktionstag Inklusion & Diversity

Im Rahmen des Inklusions-Fackel-Projektes vom „Netzwerk Inklusion“ am 11.07.15 fand auf dem Potsdamer Platz der Aktionstag Inklusion & Diversity mit einem buntem Bühnenprogramm sowie Teilnehmerständen mit Möglichkeiten zur Selbsterfahrung und zum Austausch statt. Die Botschaft lautete: Mehr Akzeptanz und Toleranz gegenüber Vielfalt.

Als Mitglieder unseres Vereins zugangswerk e. V. waren wir mit einem Teilnehmerstand vertreten. zugangswerk beschäftigt sich mit Konzepten aller Art, die die Teilhabe – insbesondere von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen – unterstützen und voranbringen. Dazu gehören Projekte zur gesellschaftlichen Sensibilisierung im Sinne eines selbstverständlichen Umgangs mit Unterschieden, die Unterstützung und Realisierung von barrierefreien Veranstaltungen und die Durchführung von Workshops etc.

Am Stand konnten sich die Besucher auch über das Angebot von Hörsicht – Die Schriftdolmetscherinnen und isitext Leichte Sprache – leicht verstehen (www.isitext.de) und zugangswerk informieren.

Aktionstag

Workshop zu assistiven Computertechnologien beim British Council

Am 13.12.2012 führte „zugangswerk e.V.“ einen Workshop zu Workshop British Councilassistiven Computertechnologien im Rahmen der „Team Building Week“ des British Council Germany durch. Schwerpunkt der jährlich in Berlin am Alexanderplatz stattfindenden Veranstaltung war das Thema „Gleichstellung und Vielfalt“. Als Unterzeichner der „Charta der Vielfalt“ fühlt sich der British Council diesem Thema inhaltlich tief verbunden. Dies spiegelt sich auch in der Arbeit des British Council bei Projekten in den Bereichen Kulturförderung und Bildung wider.Inhalt des Workshops waren der behinderungskompensierende Einsatz von Alltagstechnologien und deren Einsatz sowie unterstützende Computertechnologien.

workshopChristian Hille vom „zugangswerk e.V.“ stellte eine Auswahl des breiten Spektrums an Technik vor. Die Teilnehmer konnten sehr interessante Technologien wie eine Augen- und Gedankensteuerung oder eine Mundmaus ausprobieren. Sebastian Andres stellte Lösungen für die Probleme sehbehinderter und blinder Menschen vor. Als Betroffener konnte er am Beispiel iPhone und iBook überzeugend darstellen, wie assistive Technologien als Gebrauchsgegenstände im Alltag Einzug halten.

Die Verwendung von professioneller Spracherkennungssoftware als Kommunikationshilfe demonstrierten zwei Schriftdolmetscherinnen von „Hörsicht“. Anette Kemnitz-Zimmermann und Babette Kemnitz-Hille wandelten alles, was gesprochen wurde, in Text um, der auf eine Leinwand gebeamt wurde. Einige Teilnehmer des Workshops wurden mit Hilfe eines Gehörschutzes künstlich vertäubt, sie „mussten“ den gesprochenen Inhalten in Schriftform verfolgen und konnten auf diese Weise eine hochgradige Schwerhörigkeit nachempfinden.

Für die Mitarbeiter des British Council war der Workshop eine sehr interessante Erfahrung und eine Erweiterung des Wissens zum Thema assistive Technologien.

Behindertenrechtskonvention

Das 2006 von der UNO-Generalversammlung in New York verabschiedete und 2008 in Kraft getretene Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (auch: Behindertenrechtskonvention, BRK) ist ein von 128 Staaten und der EU durch Ratifizierung, Beitritt oder (im Fall der EU) formale Bestätigung abgeschlossener völkerrechtlicher Vertrag, der Menschenrechte für die Lebenssituation behinderter Menschen konkretisiert, um ihnen die gleichberechtigte Teilhabe bzw. Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Im Übereinkommen finden sich neben grundlegenden Teilen der allgemeinen Menschenrechte, wie z. B. dem Recht auf Leben oder dem Recht auf Freizügigkeit, viele spezielle Bestimmungen, die auf die Lebenssituation behinderter Menschen eingehen.
(Quelle: wikipedia)

Behindertenrechtskonvention als PDF bei www.behindertenbeauftragter.de

Informationen zur Behindertenrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte e. V.