LibreOffice-Präsentationen via Bluetooth mit Android steuern

LibreOffice Impress-Präsentationen lassen sich seit der LibreOffice Version 4.0 bequem per Bluetooth oder WLAN mit einem Android Smartphone bzw. Tablet oder einem iPhone/iPad fern steuern. So kann man während eines Vortrages auf dem Touchscreen Folien vor und zurück blättern oder die Präsentation pausieren, ohne in der Nähe des Rechners oder des Notebooks zu bleiben.

Gebraucht wird dafür lediglich die App für Android “LibreOffice Impress Remote” aus dem Google Play-Store oder dem iTunes Store.

Die Bedienung der App ist selbsterklärend. Vor dem Start der App sollten Bluetooth oder WLAN aktiviert sein. Für die Benutzung via WLAN müssen sich das Mobilgerät als auch der Präsentationsrechner natürlich im selben WLAN befinden.

Da es LibreOffice für verschiedene Betriebssysteme gibt, und auf dem Präsentationsrechner außer Bluetooth oder WLAN keine spezielle Software nötig ist, funktioniert die Technik z. B. unter LINUX, Mac oder Windows gleichermaßen.

Um die Funktion zu nutzen, muss in Impress Option “Fernsteuerung aktivieren” auswählen. Die Option ist in LibreOffice unter Einstellungen -> Impress -> Allgemein zu finden:

Screenshot Impress Fernsteuerung

 

Nach der Aktivierung der Option LibreOffice einmal neu starten. Die Option bleibt dann dauerhaft aktiv. Nun lassen sich Präsentationen mit Impress per App steuern. Die App schaltet übrigens das Mobilgerät (Smartphone oder Tablet) automatsch “stumm”. Nach beenden der App wird die vorher eingestellte Lautstärke wieder hergestellt.

Screenshot LibreOffice Impress Remote App

Gnome-Shell: Fensterbuttons links anordnen

In der LINUX Gnome-Shell sind die Fenster-Buttons zum schließengnome-logo usw. auf der rechten Fensterseite angeordnet. Man kann die Anordnung allerdings einfach ändern. Um die Buttons links anzuordnen muss der “dconf-editor” installiert sein.

Installation:

Ubuntu: sudo apt-get install dconf-editor
Fedora: Als Superuser dnf install dconf-editor

Nach dem Start des Editors folgenden Eintrag suchen:

-> org/gnome/desktop/wm/preferences/button-layout

Dort befindet sich der Eintrag appmenu:close

Das steht für die Anordnung des Schließen-Buttons auf der rechten Seite.  close steht rechts vom Doppelpunkt.
Nun einfach den Eintrag wie folgt anpassen:

close:appmenu

Nach einem Enter wirkt sich die Änderung unmittelbar aus.

 

Info: BITV

Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung – BITV 2.0)

Die Verordnung gilt für folgende Angebote der Behörden der Bundesverwaltung:

  1. Internetauftritte und -angebote,
  2. Intranetauftritte und -angebote, die öffentlich zugänglich sind, und
  3. mittels Informationstechnik realisierte grafische Programmoberflächen, die öffentlich zugänglich sind.

Foxit PDF-Reader: Text in PDF-Dokumente schreiben

Mit der kostenlosen Software Foxit Reader von Foxit Software Incorporated lassen sich PDF-Dokumente öffnen, lesen und bearbeiten. Das Tool stellt eine sehr gute Alternative zum Acrobat Reader dar.

Der Foxit Reader bietet eine sehr einfache und komfortable Möglichkeit direkt in ein beliebiges PDF-Dokument zu schreiben. An einer beliebigen Stelle im Dokument kann frei Text platziert werden. Der Text kann editiert und formatiert werden.

Somit kann das Tool z. B. zum nachträglichen Kommentieren oder zum einfachen Bearbeiten von Lernmaterial (wie Schulvorlagen) verwendet werden.

Menüpunkt Texteingabe im Foxit Reader

Text editieren

Info und Dowload:
http://www.foxitsoftware.com/german/products/reader/

Let Me Type – Lernfähige Wortvorhersage

Let Me Type ist ein Wort-Vorhersage-Tool für Microsoft Windows. Die Freeware sammelt im Hintergrund alle Wörter, die in Anwendungen eingegeben werden. Die Wörter werden beim nächsten Vorkommen während einer Eingabe von dem Tool vorgeschlagen. Die Vorschläge werden in einem kleinen, schwebenden Fenster angeboten und können über Ziffern ausgewählt werden. Der auswählte Vorschlag wird dann automatisch  an der Cursorposition vervollständigt.

Achtung: Das Tool merkt sich auch Passwörter!!!

Anscheinend wird die Software nicht mehr weiterentwickelt, was bei der Installation unter aktuellen Windows-Versionen zu Fehlern führen kann. Unter folgendem Link ist eine Version zu finden, für die die Installationsroutine für aktuelle System angepasst wurde:

http://office-tipps.net/kleines-tool-fuer-vielschreiber/

Entdeckungsreise durch die Evolution – Filme, Animationen und Simulationen

Anlässlich des 200-jährigen Geburtstages von Charles Darwin im Jahr 2009 entstand die dreisprachige Webseite evolution-of-life.com. Dort wird zu einer spannenden wissenschaftlichen Entdeckungsreise durch die Evolution des Lebens eingeladen.

Wie Evolution funktioniert, zeigen anschauliche Filme, Animationen und Simulationen sowie kostenlose Lehrmaterialien. unter den Rubriken „beobachten“, „erforschen“ und „unterrichten“.

Das multimediale, internationale Projekt evolution-of-life.com war einer der zwölf Gewinner des Ideenwettbewerbs “Evolution heute” der VolkswagenStiftung und wurde mit 100.000 Euro gefördert.

Quellen:

http://www.evolution-of-life.com
http://www.volkswagenstiftung.de

Barrierefreiheit von Adobe Acrobat XI

Die Meisten Nutzerinnen und Nutzer kennen die Software Adobe Acrobat XI zum Erstellen von PDF-Dokumenten.

In diesem Beitrag soll die Barrierefreiheit / Zugänglichkeit dieser Software kurz beleuchtet werden, da sie beim Erstellen von PDF-Dokumenten einen wesentlichen Stellenwert einnimmt.

Warum überhaupt Barrierefreiheit in Adobe Acrobat Pro?

Wer langfristig wirkliche barrierefreie PDF-Dokumente erstellen will, kommt an Adobe Acrobat Pro nicht vorbei. Nicht nur die Tatsache, dass Adobe selbst den PDF-Standard geprägt hat, sondern auch die zahlreichen Prüfrutinen, die in die Software eingebunden wurden, machen Acrobat Pro bei der Erstellung von barrierefreien PDF-Dokumenten nahezu unverzichtbar.

Die Dokumente werden barrierefrei

Das Ergebnis ist durchaus sehr gut barrierefrei, je nachdem, wie gut derjenige, der das Dokument erstellt hat, die Prüfungen auf Barrierefreiheit angewendet hat. Es lassen sich ohne größere Umstände einfache Dokumente (Überschriften, Absätze, Fließtexte) barrierefrei gestalten. Aber auch komplexere Dokumente mit Tabellen, ausfüllbaren Formularen und ähnliche Elemente lassen sich mit dieser Software (und ausschließlich mit dieser Software) barrierefrei gestalten.

Und wo liegt jetzt das Problem?

Bei einer Software, mit der man barrierefreie Dokumente erstellt sollte man auch davon ausgehen können, dass diese auch in dem Prozess der Erstellung des Dokuments barrierefrei ist: Mit anderen Worten, eine Software die barrierefreie Dokumente erstellt muss auch die eigentliche Erstellung barrierefrei möglich sein!

Und dies ist mit der Software Adobe Acrobat Pro XI leider nicht der Fall.

Ohne Maus geht nichts

Ohne die Benutzung einer Maus lässt sich in Acrobat Pro kein Inhalt verändern / anpassen! Es ist mit Tastatur nicht möglich, einzelne Elemente wie Überschriften, Absätze, Links, usw. auszuwählen und zu verändern. Soll beispielsweise bei einem Bild ein Alternativtext hinterlegt werden, muss das Bild zunächst mit der Maus markiert werden, um dann im Anschluss ein Alternativtext anzugeben. Auch lassen sich Textstellen nicht mit der Tastatur markieren, um sie anschließend als Überschrift zu formatieren.

Unterstützung von Screen Reader

Unter Optionen lassen sich auch in Acrobat Pro, ähnlich wie beim Acrobat Reader, Einstellungen für Screen Reader vornehmen, so das Texte und Inhalte angeblich für Nutzerinnen und Nutzer von Screen Readern zugänglicher sein sollen. Die Tatsache, dass die Inhalte von PDF-Dokumenten dabei nicht verändert werden können, da diese Funktionen per Tastatur nicht zugänglich sind, bleibt dabei außen vor.

Und was sagt der Support dazu?

Die Nachfrage beim Support von Adobe zu diesem Problem hilft einem auch nicht weiter: Am Telefon teilt man mit Nachdruck mit, dass Adobe keinen Support zur Benutzung der Software gebe. Wenn die Software erfolgreich installiert wurde und bei der Benutzung keine Fehlermeldungen auftreten, endet die Zuständigkeit von dem Unternehmen.

Fazit

Mit Adobe Acrobat Pro lassen sich gute barrierefreie PDF-Dokumente erzeugen. Wer aber auf eine Tastaturbedienung angewiesen ist, hat keine Chance, selbständig zu einem guten Ergebnis zu kommen.

Der Support von Adobe interessiert sich weder für das Problem, noch hören sie überhaupt zu. Da lässt sich nur hoffen, dass sich genug Nutzer beschweren, damit Adobe sich stärker um die Zugänglichkeit seiner Software kümmert!